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SUMMARY:Gedenken neu denken
DESCRIPTION:Die Erinnerung an den Holocaust steht vor großen Herausforderungen: Zeitzeug*innen sterben\, die historische Distanz wächst und zugleich nehmen Antisemitismus und Geschichtsverfälschung zu. Wie kann ein lebendiges\, verantwortungsvolles Gedenken unter diesen Bedingungen gelingen? \nDie Lesung „Gedenken neu denken“ der Autorin Susanne Siegert im Robert-Wetzlar-Berufskolleg am Dienstag\, den 9. Juni 2026\, um 17 Uhr\, lädt dazu ein\, über Formen\, Sprache und Verantwortung des Erinnerns nachzudenken. \nSusanne Siegert\, Jahrgang 1992\, ist Journalistin und Influencerin zum Thema Gedenken an den Nationalsozialismus in Deutschland. Unter @keine.erinnerungskultur klärt sie auf Instagram und TikTok über den Holocaust und NS-Verbrechen auf und wurde für Ihr innovatives Engagement mehrfach ausgezeichnet. \nIm Mittelpunkt der Lesung steht die Frage\, wie das Gedenken an den Holocaust heute und in Zukunft gestaltet werden muss\, um seiner historischen Bedeutung gerecht zu werden und zugleich kommende Generationen zu erreichen. Siegerts Präsentationsansatz verbindet dabei historische Reflexion mit modernen Kommunikationsformen.\n🎟️ Der Eintritt ist frei. \n📍Robert-Wetzlar-Berufskolleg/ Bonn-Nord – Kölnstraße 229\, 53117 Bonn \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte/ NS-Dokumentationszentrum
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SUMMARY:Auf jüdischen Spuren durch Endenich
DESCRIPTION:Welche Spuren jüdischen Lebens lassen sich heute noch im Stadtteil Endenich entdecken? Dieser Rundgang führt zu historischen Orten und macht sichtbar\, wie eng lokale Geschichte mit den Ereignissen der NS-Zeit verbunden ist. \nEndenich spielte im Nationalsozialismus eine bedeutende Rolle als Standort eines Ghettolagers im ehemaligen Benediktinerinnen-Kloster „Zur ewigen Anbetung“. Doch jüdisches Leben prägte den Ort bereits lange zuvor. Der etwa 90-minütige Rundgang beleuchtet Lebenswege\, Schicksale und Erinnerungsorte. \nIm Fokus stehen unter anderem Stolpersteine\, der jüdische Friedhof sowie das Gelände des ehemaligen Ghettolagers. Die Veranstaltung vermittelt historische Zusammenhänge und lädt zur Reflexion über Erinnerungskultur und gesellschaftliche Verantwortung ein. \n👤 Referent: Jonas Blum (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Bonn) \n📍 Dienstag\, 12. Mai 2026 | 17:00–18:30 Uhr📌 Treffpunkt: Auf dem Hügel 7\, Bonn-Endenich – Anmeldung erforderlich bis 05.05.2026 \n\n🤝 Veranstalter: GCJZ Bonn\, Katholisches Bildungsforum\, Evangelisches Forum Bonn\, Gedenkstätte Bonn und NS-Dokumentationszentrum Bonn
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SUMMARY:Aus dem Feuer geholt
DESCRIPTION:Am Freitag\, den 8. Mai 2026\, um 14 Uhr\, findet am Lesemal vor dem Alten Rathaus das Erinnern an Autorinnen und Autoren statt\, deren Werke am 10. Mai 1933 auf dem Bonner Marktplatz verbrannt wurden. Auch wird dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa gedacht. \nNach einer Eröffnung durch Oberbürgermeister Guido Déus und Grußworten von AStA und Studierendenparlament der Universität Bonn präsentiert der Straßenchor des Bonner Musikerviertels unter dem Motto „Ein Lied geht um die Welt“ Lieder\, die in der NS-Zeit verfemt und verboten wurden. Birte Schrein vom Theater Bonn stellt umjubelte Künstlerinnen und Künstler vor\, die in der NS-Zeit fliehen mussten\, deportiert oder ermordet wurden. Nur wenige von ihnen überlebten. \nDie durch die Leiterin der Gedenkstätte Astrid Mehmel moderierte Veranstaltung findet ihren Abschluss in der Öffnung der in den Marktplatz eingelassenen Büchertruhe und der Verteilung der Bücher an das Publikum. \nEine Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich \n📍Lesemal vor dem Alten Rathaus – Markt 1\, 53111 Bonn \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte/ NS-Dokumentationszentrum
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SUMMARY:Vortrag "Kriege\, historische Orientierung und Deutschlands Erinnerungskultur"
DESCRIPTION:Vortrag von Prof. Dr. Martin Aust am Dienstag\, 3. Juni 2025\, 18 Uhr | Gedenkstätte Bonn (Seminarraum)\n\nMartin Aust ist Professor für Geschichte und Kultur Osteuropas an der Universität Bonn und Mitglied im Vorstand des Fördervereins der Gedenkstätte Bonn. \nKurz vor dem Überfall Russlands auf die Ukraine schloss er eine Buchveröffentlichung ab\, die sich mit Deutschlands Erinnerungsverantwortung für die Verfolgten und Opfer des deutschen Vernichtungskriegs im östlichen Europa von 1939 bis 1945 befasst. Eine zentrale Grundlage des Buches sind die Erzählungen und Berichte der Verfolgten und Überlebenden aus dem deutschen Vernichtungsfeldzug im Zweiten Weltkrieg. Aus heutigen Berichten von Menschen aus der Ukraine ergeben sich schockierende Parallelen. Die Geschichte war und ist allgegenwärtig. In Deutschland wollen die einen aus der erneuten Kriegserfahrung der Ukraine die Lehre ziehen\, dass es einer entschiedenen Unterstützung des angegriffenen Landes bedarf. Andere verweisen auf die Singularität des Holocaust und die deutsche Kriegserfahrung\, um sich gegen eine militärische Unterstützung der Ukraine und für Gespräche mit Machthaber Putin auszusprechen. \nMartin Aust zeigt in seinem Vortrag\, wie verschiedene Seiten und gesellschaftliche Gruppen historische Argumente in Russlands Krieg gegen die Ukraine beanspruchen und die Geschichtswissenschaft sich dazu verhalten kann. \nDie Teilnahme ist kostenlos\, um eine Anmeldung per Mail wird gebeten an: verein@ns-gedenkstaette-bonn.de.
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