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Das Zusammenleben in der pluralistischen Demokratie ist gekennzeichnet von einer stacheligen Zwietracht: Sehnen wir uns auch, wie in Schopenhauers Parabel von Stachelschweinen in einer kalten Winternacht, nach gegenseitiger Wärme, empfinden wir doch gleichzeitig die gegenseitigen Stacheln. Der Konflikt ist unvermeidlich. Ob der Streit jedoch die Zwietracht und Ablehnung verstärkt oder aber die Demokratie belebt und entwickelt, ist eine Frage der demokratischen Lebensform.

Wie können wir demokratisch um große Konfliktthemen wie Klima, Ungleichheit oder Migration ringen? Was braucht unsere Demokratie, um als Lebensform zu bestehen? Welche Aufgabe kommt dabei Organisationen und Bürger*innen zu?

Prof. Dr. Till van Rahden geht diesen Fragen in einem Vortrag mit anschließendem Gespräch und Raum für Diskussion nach. Als Historiker schaut er dabei auch auf die Geschichte der Demokratie und fragt, was zu tun ist, damit wir unser stachliges Zusammenleben aushalten können.

Referent: Prof. Dr. Till van Rahden lehrt Deutschland- und Europastudien an der Université de Montréal. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Europäischen Geschichte seit der Aufklärung. Dabei interessiert er sich besonders für die Spannung zwischen dem schwer fassbaren Versprechen demokratischer Gleichheit und der Allgegenwart von kultureller Vielfalt und moralischen Konflikten. Aktuell ist er Fellow am „Institut für die Wissenschaften vom Menschen“ in Wien.

Anmeldung erbeten unter: gisela.haertel@ekir.de

In Kooperation mit der Evangelischen Akademie im Rheinland


Details

Datum:

6. Juni 2024

Uhrzeit:

19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Kategorie:

Zentralprogramm

Veranstaltungsort

Kirchenpavillon

Kaiserplatz 1a

53113 Bonn

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Telefon:

0228 639070

Webseite:

http://www.kirchenpavillon.de/index.php

Veranstalter

Evangelische Akademie im Rheinland

Telefon:

0228 47989850

E-Mail:

info@akademie.ekir.de

Webseite:

http://www.ev-akademie-rheinland.de/

Kooperationspartner

Evangelisches Forum Bonn

Anmeldeinformationen

Hinweis zur Anmeldung:

Anmeldung erbeten unter: gisela.haertel@ekir.de

Anmeldeschluss:

30. Mai 2024