Der Rat der Religionen Bonn stellt seine Pläne für einen „Garten der Religionen“ vor. Mitglieder des Rates und weitere Ehrenamtliche informieren am Stand. Interessierte, die das Projekt mit persönlichem Engagement unterstützen wollen, können sich vor Ort in eine Liste eintragen.
Auf einem Gelände im Stadtteil Tannenbusch soll ein „Garten der Religionen“ entstehen, in dem Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Weltanschauungen zusammenkommen. Der Garten soll sowohl zum Verweilen, Beten und Meditieren einladen, aber auch ein Ort für Diskussionen, Vorträge, Lesungen sowie interreligiöse Feiern und Feste werden.
Der „Garten der Religionen“ ist ein Projekt des Rates der Religionen. Mitglieder sind die Katholische und die Evangelische Kirche, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), die Synagogengemeinde, jeweils eine Vertreterin der Muslime, des Buddhismus, der Bahá’í‑Gemeinde und des Alevitentums. Das Amt für Integration und Vielfalt ist Ansprechpartner für den Rat der Religionen und unterstützt die Umsetzung des Projektes.
Samstag, 30. August, 10:00–16:00 Uhr, Münsterplatz (Infostand unter der Baumreihe nahe dem Bonner Münster).
Leiten Sie diese Information gern an Interessierte weiter.
am 23. Juni 2025 um 19:30 Uhr in der Matthäikirche | Gutenbergstraße 10, Bonn
Dr. Martin Bredenbeck, Deutscher Verband für Kunstgeschichte
Moderation: Barbara Kliesch
1975 fand in Bonn die nationale Eröffnungsfeier des Europäischen Denkmalschutzjahres statt. 50 Jahre später wirft der Vortrag einen Blick auf die damalige gesellschaftliche und kulturelle Situation, auf Wertvorstellungen und die Vermittlung von Werten und natürlich auf Bonn.
Seit Ende der 1960er Jahre wandelte sich in breiten gesellschaftlichen Schichten die Wertschätzung alter Gebäude und historischer Stadtstrukturen. Die Leitidee der Nachkriegszeit „Fortschritt durch Erneuerung“ wurde abgelöst durch die Überzeugung, dass in der Nutzung und Anpassung des Alten eine Chance liegt. Der neue städtebauliche Leitgedanke lag im Erhalt, nicht im Abriss. In jenem Jahr wurde z.B. die Bonner Nordstadt inoffiziell in „Altstadt“ umbenannt, die Quartiersstruktur bewahrt. So wurden die 1970er und 1980er Jahre zu einer Hoch-Zeit von Denkmalschutz und Denkmalpflege. Symbolischer Ausdruck dafür war das europaweit gefeierte
Denkmalschutzjahr 1975, das in Deutschland unter dem Motto „Eine Zukunft für unsere Vergangenheit“ stand.
Eintritt:
Frei. Getränkespenden für den anschließenden Umtrunk sind willkommen!
Montagsvortrag am 23.06.2025 Wert-Ermittlung Dr. Bredenbeck