Ausstellung: Werke von Luqman Ramzi

Der syrische Künstler Luqman Ramzi präsentiert erstmals seine Werke in den Räumen des Hauses MIGRApolis. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Arbeiten in den Techniken Aquarell, Acryl und Zeichnung und eröffnet Einblicke in die künstlerische Ausdruckswelt des Künstlers.

Kunst kann Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Erfahrungen schlagen. Die Ausstellung lädt dazu ein, die Werke in Ruhe zu betrachten, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven kennenzulernen.

Zur Vernissage besteht Gelegenheit, den Künstler und seine Arbeiten näher kennenzulernen.

Künstler: Luqman Ramzi

📅 Vernissage: Montag, 06. Juli 2026 | 15:00 Uhr
📍 Haus MIGRApolis, Brüdergasse 16–18, 53111 Bonn

Künstler: Luqman Ramzi

🤝 Eine Veranstaltung der Initiative für künstlerische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn im Rahmen des Projekts „Anders sehen – inklusiv gestalten“.


„into presence“ – Malerei von Kai Ladzinski

Unter dem Titel „into presence“ werden in der Immanuelkirche Werke des deutsch-amerikanischen Künstlers Kai Ladzinski präsentiert, der in der Nähe von Bonn lebt und arbeitet.

Die Ausstellung legt einen Fokus auf das spirituelle Werk des Künstlers, insbesondere auf seine großformatigen, vibrierenden Wavepaintings. Seine Arbeiten stehen in der Tradition der Farbfeldmalerei von Barnett Newman und Mark Rothko und sind inspiriert von der integralen Philosophie Ken Wilbers.

In einem meditativen Schaffensprozess entstehen Werke, deren Expressivität, Präsenz und Energie unmittelbar im Raum spürbar werden. Während der Vernissage wird die Pianistin Stephanie Troscheit spontan auf die Werke reagieren und den Klangraum der Ausstellung musikalisch erweitern.

Künstler: Kai Ladzinski
Musikalische Begleitung: Stephanie Troscheit (Piano)
Ort: Immanuelkirche, Bonn
Datum: Samstag, 13.06.2026
Uhrzeit: 17.00 Uhr (Vernissage)
Kosten: Eintritt frei (wenn nichts anderes angegeben)


Ausstellung mit Bildern von Hartmut Ungerathen

Zur Eröffnung der Ausstellung erklingt die Friedensorgel in einem festlichen Orgel-Recital mit Johannes Pflüger. Im Zusammenspiel von Bildender Kunst und Musik erwartet Sie ein inspirierender Abend in besonderer Atmosphäre.

Die Ausstellung mit Werken von Hartmut Ungerathen ist im Anschluss bis zum 5. April 2026 zu sehen.

Öffnungszeiten der Ausstellung

14. März – 5. April 2026

  • Mittwoch, Donnerstag, Samstag: 15:00 – 17:00 Uhr

  • Sonntag: 12:00 – 13:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.
Die wunderbaren Werke des Künstlers sind zu erwerben. Einnahmen und Spenden kommen der Erhaltung der Friedensorgel zugute.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Vernissage „Vielfalter“

Wir laden herzlich ein zur Vernissage »Vielfalter«, einem inklusiven Kreativangebot im Rahmen des Projekts „Anders sehen – inklusiv gestalten“ der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA). Träger des Projekts ist der Evangelische Kirchenkreis Bonn.

Die Ausstellung präsentiert die vielfältigen Werke des Kunstkurses »Vielfalter«, die in einem offenen Raum für Begegnung, Austausch und künstlerischen Ausdruck entstanden sind.
Ein besonderer Fokus unserer vielfältigen  Angebote liegt auf Menschen mit Behinderung und/oder internationaler Familiengeschichte sowie ihre Angehörigen.

Wann: Samstag, 13. Dezember 2025, 17 Uhr
Wo: Quartiersmanagement Macke-Viertel, Vorgebirgsstraße 43, 53119 Bonn

Die künstlerische Leitung des Angebots liegt bei Ulrike Rößle, unterstützt durch Anastasiia Vihinska.

Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Abend voller Kunst, Begegnung und Gespräche in inklusiver Atmosphäre.
Gefördert wird die Veranstaltung durch Aktion Mensch im Rahmen des Projekts „Anders sehen“ der EMFA.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen und den gemeinsamen Austausch!

Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur
Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn | Website: https://anderssehen-bonn.de/


Ausstellung „Kirchen als Vierte Orte. Perspektiven aus NRW“

Die Ausstellung „Kirchen als Vierte Orte. Perspektiven aus NRW“ von Baukultur NRW thematisiert die Umnutzung von Sakralgebäuden, die vom Leerstand bedroht sind. Von 28. April bis 26. Mai 2025 ist die Ausstellung in der Nathanaelkirche in Köln zu sehen. Die Eröffnung findet am Mittwoch, 7. Mai, um 18 Uhr statt. (Nathanaelkirche, Escher Str. 160, 50739 Köln)

Die Nathanaelkirche in Köln-Bilderstöckchen gehört zur evangelischen Nathanael-Kirchengemeinde und wurde 1965 fertiggestellt. Sie besteht aus Sichtbeton, Holz, Glas und Schiefer; architektonisch zeichnet sich das Gemeindezentrum durch seinen sechsseitigen Grundriss, eine Rotziegelverkleidung und eine markante gläserne Giebelfassade aus.

Nathanaelkirche Köln_Foto: Felix Hemmers via Baukultur.nrw

Der imposante Glockenturm aus Beton hat drei spitz zulaufende Standbeine, eines davon bildet mit der Grundplatte ein Kreuz. Geprägt von Sichtbetonwänden und einer Holzdecke ist der Innenraum schlicht gehalten. Die kirchliche Ausstattung, darunter der ochsenblutrote Altarquader mit filigranem Stahlkreuz, wurde vom Künstler Heinz Heiber gestaltet.

Die Nathanaelkirche wird heute aktiv von der Evangelischen Kirchengemeinde genutzt. Außerdem finden hier Gottesdienste einer afrikanischen Gemeinde statt. Kirche und Gemeindehaus werden zudem von Asylsuchenden im Rahmen des Kirchenasyls als temporäre Schutzunterkunft genutzt. Für die Zukunft gibt es Pläne, den sozialen Charakter des Ortes weiter auszubauen und das Kirchengebäudes als Begegnungsort für die neu entstehenden Wohnungen zu nutzen.

Bis zu 3.000 Kirchen in NRW betroffen

Zwischen 30 und 50 Prozent der Kirchengebäude in Deutschland werden in den kommenden Jahrzehnten leer stehen. Von den ungefähr 6.000 Kirchen in Nordrhein-Westfalen fallen also bis zu 3.000 aus der Nutzung. Dem Leerstand und Abriss von Kirchen steht ein gesellschaftlicher Bedarf nach Orten für sozialen Austausch, Gemeinschaft und gesellschaftliche Identifikation gegenüber.

Ausstellungsinformationen Nathanaelkirche, Köln

Laufzeit: 28. April bis 26. Mai 2025
Ausstellungsort: Nathanaelkirche, Escher Str. 160, 50739 Köln
Öffnungszeiten: montags 15.30–17.30 Uhr, dienstags 15–17 Uhr, freitags 16–18 Uhr, Eintritt: frei
Eröffnung: Mittwoch, 7.5.2025, 18 Uhr: mit Pfarrerin Reinhild Widdig und Jörg Beste, synergon

Begleitveranstaltungen:

  • Dienstag, 29.4.2025: Eine Stunde Baukultur im Haus der Architektur Köln (hdak), mit Kurator Felix Hemmers
  • Dienstag, 13.5.2025, 19 Uhr: Ausstellungsführung und Diskussion, eine gemeinsame Veranstaltung der Nathanael-Gemeinde und der Melanchthon-Akademie
  • Sonntag, 25.5.2025, 17 Uhr: Finissage-Gottesdienst mit Videoclips zu der Frage „Warum brauche ich diese Kirche“