Gedenken neu denken
Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss
9. Juni 2026, 17:00 - 19:00
Die Erinnerung an den Holocaust steht vor großen Herausforderungen: Zeitzeug*innen sterben, die historische Distanz wächst und zugleich nehmen Antisemitismus und Geschichtsverfälschung zu. Wie kann ein lebendiges, verantwortungsvolles Gedenken unter diesen Bedingungen gelingen?
Die Lesung „Gedenken neu denken“ der Autorin Susanne Siegert im Robert-Wetzlar-Berufskolleg am Dienstag, den 9. Juni 2026, um 17 Uhr, lädt dazu ein, über Formen, Sprache und Verantwortung des Erinnerns nachzudenken.
Susanne Siegert, Jahrgang 1992, ist Journalistin und Influencerin zum Thema Gedenken an den Nationalsozialismus in Deutschland. Unter @keine.erinnerungskultur klärt sie auf Instagram und TikTok über den Holocaust und NS-Verbrechen auf und wurde für Ihr innovatives Engagement mehrfach ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt der Lesung steht die Frage, wie das Gedenken an den Holocaust heute und in Zukunft gestaltet werden muss, um seiner historischen Bedeutung gerecht zu werden und zugleich kommende Generationen zu erreichen. Siegerts Präsentationsansatz verbindet dabei historische Reflexion mit modernen Kommunikationsformen.
🎟️ Der Eintritt ist frei.
📍Robert-Wetzlar-Berufskolleg/ Bonn-Nord – Kölnstraße 229, 53117 Bonn
Eine Veranstaltung der Gedenkstätte/ NS-Dokumentationszentrum




