Tol’dot & Tarbut: Mein Leben als Rabbiner in Europa
Jüdische Geschichte & Kultur
10. Juni 2026, 19:00 - 20:30
„Es gibt viele Missverständnisse und Unklarheiten, wie jüdischen Gemeinden organisiert, finanziert und geführt werden sollen. Wenn es überhaupt Regeln gibt. Und jedes Land ist anders. Als liberaler Rabbiner (ordiniert Leo Baeck College, London 1984) habe ich seit 1998 in Gemeinden in Deutschland, Österreich, Polen amtiert und habe Erfahrungen in Kroatien, der Slowakei und den Niederlanden gemacht. Die jüdischen Gemeinden sind meistens sehr klein, das Spektrum von Meinungen und Interessen und Spannungen ist sehr groß, das Interesse von Nicht-Juden an jüdischem Leben ist oft fast überwältigend.
Die beschriebene Situation begründet mein peripatetisches <auf der Lehre des Aristoteles beruhend; das philosophische Denken oder die Schule des Aristoteles betreffend [Gebrauch: Philosophie]> Leben mit vielen komplexen Erlebnissen – und wirft Fragen auf. Zum Beispiel: Können Ausländer (beispielsweise aus den USA) wirklich verstehen, wie jüdisches Leben hier funktioniert? Können Menschen, die zum Judentum konvertiert sind, wirklich verstehen, wie andere Juden oder Holocaust-Überlebenden denken? Welche Beziehungen gibt es zwischen jüdischen Gemeinden in Europa und Israel als Land, als Staat, als Zufluchtsort? (insbesondere nach dem 7. Oktober 2023?)“ 🎙️ Referent: Rabbiner Walter Rothschild
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