Friede beginnt bei mir – unter diesem Motto wird am 31. August 2026 um 18 Uhr in der Namen-Jesu-Kirche Bonn die diesjährige Reihe der Bonner Friedenstage eröffnet.
Der Eröffnungsgottesdienst ist für viele Menschen längst zu einer schönen Tradition geworden: Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Frieden, Versöhnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Mit Musik, Gebet, inspirierenden Impulsen und Begegnungen lädt der Gottesdienst dazu ein, der Frage nachzugehen, wie Frieden im eigenen Leben beginnen kann. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
✨ Alle sind herzlich eingeladen am Montag, den 31. August 2026 | 18:00 Uhr – Namen-Jesu-Kirche, Bonngasse 8, Bonn
Gemeinsam setzen wir ein Zeichen: für Frieden, Menschlichkeit und gegen das Vergessen.
Die Bonner Friedenstage sind eine jährliche Veranstaltungsreihe rund um den Internationalen Friedenstag am 21. September, die Friedensförderung, Dialog und kreative Aktionen in Bonn sichtbar macht. Das Programm ist vielfältig und umfasst:
- Ökumenische Gottesdienste und Friedensgebete, z. B. zum Auftakt der Friedenstage
bonn-evangelisch.de
- Diskussionsrunden und Workshops zu internationalen Konflikten und Friedensstrategien
pzkb.de
- Kulturelle Events wie Theater, Kino, Lesungen und Friedenskonzerte
www.friedenskooperative.de+1
- Interaktive Angebote wie der Friedensweg für Kinder und der traditionelle Friedenslauf
www.frauennetzwerk-fuer-frieden.de+1
- Bildungsangebote und Stadtführungen, die Frieden in der Stadt erlebbar machen
www.frauennetzwerk-fuer-frieden.de
Die Veranstaltungen verbinden Information mit Begegnung und regen zum Nachdenken und Handeln an. Zahlreiche städtische, zivilgesellschaftliche und kirchliche Organisationen wirken mit, wodurch die Bonner Friedenstage ein breites Netzwerk für Friedensarbeit sichtbar machen
bonn-evangelisch.de.
Dr. Muriel Asseburg ist seit 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin und gehört zu den renommiertesten deutschen Expert*innen für den Nahen Osten. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf Israel, Palästina, dem Nahostkonflikt sowie der deutschen und europäischen Politik gegenüber der Region.
Mit Völkerrechtlerinnen und vielen namhaften Wissenschaftlerinnen hat sie im letzten Jahr die Debatte um den Begriff der Staatsräson Deutschlands gegenüber Israel kritisch aufgegriffen. Das vielbeachtete und inzwischen von rund 400 Expert*innen mitgezeichnete Papier zur Staatsräson bildet den Ausgangspunkt des Fachdialogs an diesem Abend.
Aus Deutschlands historischer Verantwortung für Israel infolge des Holocaust dürfe nicht die uneingeschränkte Unterstützung der israelischen Regierung folgen, heißt es in dem gemeinsamen Positionspapier mit dem Titel „Jenseits der Staatsraison“, das bereits im Oktober 2025 in Berlin vorgestellt wurde.
🎙️ Referent*in: Dr. Muriel Asseburg, Senior Fellow Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

Dr. Muriel Asseburg
Eine Veranstaltung des Ev. Forums Bonn und des Partnerschaftsverein Bonn – Ramallah e.V. im Rahmen der Bonner Friedenstage • Bonner Friedenstage 2026 – Programm
🎟️ Eintritt frei • um Anmeldung wird gebeten – bitte nutzen Sie unser Formular ⬇️
Die westdeutsche Entspannungspolitik wird seit dem Überfall Putin-Russlands auf die Ukraine massiv in Frage gestellt.
❔ Doch ist diese Politik tatsächlich gescheitert, wie jetzt behauptet wird? Ist die (Wieder)Herstellung deutscher „Kriegstüchtigkeit“ die einzig mögliche Antwort auf die russische Aggression? Wie ließe sich die internationale Verantwortung Deutschlands stattdessen auf friedensfähige Weise wahrnehmen? Und wie könnte die Friedensbewegung effektiver dazu beitragen?
🎙️ Referent: Andreas Zumach, Journalist und Autor
Eine Veranstaltung des Ev. Forums Bonn im Rahmen der Bonner Friedenstage • Bonner Friedenstage 2026 – Programm
🎟️ Eintritt frei • um Anmeldung wird gebeten – bitte nutzen Sie unser Formular ⬇️
Mit einem feierlichen und zugleich nachdenklichen Gottesdienst starten wir in die diesjährigen Bonner Friedenstage.
Inmitten zahlreicher Gedenktage – wie der Befreiung von Auschwitz (27. Januar), dem Kriegsende in Europa (8. Mai), der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki (6./9. August) – rufen wir die Opfer von Gewalt und Krieg in Erinnerung.
Ein besonderer Moment der Besinnung, des Gebets und der Hoffnung auf Frieden.
Mitwirkende:
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Stefan Kandels, Diakon der alt-katholischen Gemeinde St. Cyprian / Namen-Jesu-Kirche
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Dr. Anne Kathrin Quaas, Pfarrerin & Leiterin des Evangelischen Forums Bonn
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Ulrich Kollwitz, katholischer Priester
Musik: Beueler Friedensgruppe
✨ Alle sind herzlich eingeladen am Sonntag, den 31. August 2025 | 14:00 Uhr – Namen-Jesu-Kirche, Bonngasse 8, Bonn
Gemeinsam setzen wir ein Zeichen: für Frieden, Menschlichkeit und gegen das Vergessen.
Derzeit sind die Weichen der Politik auf eine massive Ausweitung der Militärausgaben und Aufrüstung im großen Stil gestellt. Der Begriff Kriegstüchtigkeit ist in aller Munde. Doch ist Kriegstüchtigkeit das Gebot der Stunde? Wo bleiben Konzepte zur Stabilisierung der Friedensfähigkeit?
In ihrem Vortrag kommentiert Dr. Corinna Hauswedell das vorherrschende Bedrohungsszenario und entwirft Eckpunkte einer möglichen Friedens- und Sicherheitsordnung in Europa.
Referentin:
Dr. Corinna Hauswedell – Historikerin, Friedens- und Konfliktforscherin
📧 Anmeldung: direkt über unser Formular (siehe unten) oder per Mail an: info@evforum-bonn.de
1994 als „Ferien vom Krieg“ für Kinder im ehemaligen Jugoslawien gegründet, schafft „Wi.e.dersprechen – Dialoge über Grenzen hinweg“ Dialogräume für junge Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten. Seit 2002 organisiert es mit Partner*innen aus Palästina und Israel jährlich Dialogseminare in Deutschland. Wieder zu sprechen und zu widersprechen hilft, Perspektiven für eine friedliche Zukunft zu entwickeln. Wie geht Dialog im Krieg? Warum lohnt es sich, den Dialog auf Graswurzelebene zu fördern?
Zwischen Fronten – aufeinander zugehen
Inmitten eskalierender Gewalt und tief verwurzelter Feindbilder in Israel und Palästina stellt sich die Frage: Ist Dialog überhaupt möglich – und wenn ja, wie? Der Abend gibt Einblick in das bemerkenswerte Projekt „Wi.e.dersprechen“, das jungen Erwachsenen aus beiden Gesellschaften einen geschützten Raum für Begegnung, Austausch und Verständigung bietet.
Die Referentinnen berichten von konkreten Erfahrungen aus den Seminaren, den Herausforderungen bei der Durchführung und den Chancen, die sich aus Gesprächen über scheinbar unüberbrückbare Gräben hinweg ergeben.
Ein Abend über Mut, Zuhören, Perspektivwechsel – und darüber, warum Dialog gerade in Zeiten des Krieges unverzichtbar ist.
Referentinnen:
Katharina Ochsendorf / Laura Wahden / Schulamith Weil, Projekt Wi.e.dersprechen
Anmeldung: über unser Formular (unten) oder per Mail an info@evforum-bonn.de (Sie sind auch ohne Anmeldung herzlich willkommen!)
Die Lage afghanischer Frauen hat sich seit der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 dramatisch verschlechtert. Während die internationale Aufmerksamkeit abnimmt, bleibt die Situation vor Ort erschütternd. Afghanische Frauen sehen sich massiven Einschränkungen ausgesetzt – ihre Stimmen werden unterdrückt, ihre Rechte systematisch beschnitten.
In dieser Veranstaltung gibt die Afghanistanexpertin Shikiba Babori einen persönlichen und fundierten Einblick in Vergangenheit und Gegenwart weiblichen Lebens in Afghanistan. Sie schildert die Entwicklungen aus frauenpolitischer Perspektive und beleuchtet, wie sehr die Schicksale afghanischer Frauen mit den Interessen politischer Machthaber verknüpft sind – oft instrumentalisiert als Symbol, Druckmittel oder Feigenblatt.
Der Abend lädt zur Information, zum Austausch und zur solidarischen Anteilnahme ein.
🗓 17. September 2025 | 🕖 19:00 Uhr
📍 Evangelischer Kirchenpavillon Bonn, Kaiserplatz 1a
🎟 Eintritt frei – gern nehmen wir Ihre Anmeldung an – mit Klick auf unser Formular (unten) oder per Mail an info@evforum-bonn.de , die Teilnahme ist aber auch ohne Anmeldung möglich

Caritas_Vielfalt Bildquelle: Caritasverband für die Stadt Bonn e.V.
Im Westen Deutschlands sollen 2026 wieder US – Mittelstreckenwaffen stationiert werden, die auch atomar bestückt werden können mit einer Reichweite bis nach Russland. Anders als bei dem „Nato – Doppelbeschluss“ zur Stationierung von Mittelstreckenraketen in den 80- er Jahren ist damit kein Verhandlungsangebot an Russland verbunden. Eine Diskussion im Bundestag zum Thema hat (bisher) nicht stattgefunden.
Wolfgang Richter, ausgewiesener Militärexperte, wird in seinem Vortrag die mit der Stationierung verbundenen Risiken erläutern. Deutschland ist das einzige europäische Land, in dem neue Mittelstreckenraketen aufgestellt werden sollen, was sind die Hintergründe? Welche Folgen hat die Entscheidung für mögliche Rüstungskontrollgespräche?
Wolfgang Richter ist Oberst a. D., war Leitender Militärberater in den deutschen UN- und OSZE-Vertretungen und arbeitet jetzt als Associate Fellow beim Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik
📍 Ev. Forum Bonn im Haus der Ev. Kirche, Adenauerallee 37
📅 28. August 2025, 19:00 – ca. 20:30 Uhr
🎟 Eintritt frei – Anmeldung erbeten, nutzen Sie unser Formular unten, oder per Mail an: info@evforum-bonn.de
Offizieller Flyer zur Veranstaltung
Eine Veranstaltung im Rahmen der Bonner Friedenstage 2025
Der Journalist Johannes Zang zeichnet ein Bild von Gaza vor der Zeit des 7. 10.2023 in seinen sozialen und politischen Facetten.
Prof. Dr. Abed Schokry berichtet über die Zustände während der 5-maligen Binnenvertreibung seiner Familie in Gaza mit Alten, Kranken und Kindern unter armseligsten Bedingungen, dem Hausen in Massenzelten mit minimalen hygienischen Möglichkeiten, der Zerstörung aller Infrastruktur und der medizinischen Versorgung.
Referenten: Prof. Dr. Abed Schokry, Universität Gaza / Johannes Zang, Journalist und Autor
Kooperationsveranstaltung: Ev. Forum Bonn | Ev. Akademie im Rheinland | Partnerschaftsverein Bonn – Ramallah e.V.
🗓 Dienstag, 16. September 2025 | 19:00–21:00 Uhr
📍 Gemeindehaus der Trinitatiskirchengemeinde * Brahmsstraße 14
🎫 Eintritt frei – Anmeldung über unser Formular (unten) – auch ohne Anmeldung Teilnahme möglich