Trauer und Einsamkeit – in welcher Gesellschaft wollen wir leben?“

Trauer und Einsamkeit gehören zu den grundlegenden menschlichen Erfahrungen – und werden doch in unserer Gesellschaft häufig verdrängt. Was bedeutet es, mit Verlust umzugehen? Und wie können wir als Gemeinschaft Räume schaffen, in denen Trauer und Einsamkeit ihren Platz haben dürfen?

Im Rahmen dieses Impulsvortrags geht Dr. Sylvia Brathuhn diesen Fragen nach und beleuchtet Zusammenhänge zwischen Trauerprozessen, Einsamkeit und gesellschaftlicher Verantwortung. Dabei wird deutlich, wie wichtig es ist, hinschauen zu lernen, ins Gespräch zu kommen und neue Formen der Unterstützung zu entwickeln.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch.


Referentin:
Dr. phil. Dipl.-Päd. Sylvia Brathuhn, Trainerin in Palliative Care sowie in den Bereichen Sterben, Tod, Trauerbegleitung und Resilienz-Coaching


Kooperation:
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Helios Klinikum Bonn/Rhein-Sieg, der Akademie für Palliativmedizin sowie weiteren Partner*innen.

📍 Am Donnerstag, 19. März und 19.00 Uhr in St. Edith Stein, Borsigallee 29, Brüser Berg

Anmeldung über: Hospizdienst.bonn@helios-gesundheit.de

Plakat zur Veranstaltung


Workshop zu gelebter Spiritualität

Pastoralreferentin Carmela Verceles bietet praxisnahe Workshops an, die einen differenzierten Blick auf geistliches Leben und spirituelle Themen ermöglichen. Dabei wechseln sich Impulse aus der ignatianischen Spiritualität, Ausprobieren/Übung & Austausch und Eigenreflexion ab.

Die Workshops richten sich an Menschen, die (immer wieder) auf der Suche nach gelebter Spiritualität sind, ebenso an solche, die sich gerne über Glauben und Spiritualität austauschen möchten.

Samstag | 27.06.2026 | 11.00-14.00 Uhr
„Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir.“ (Jes 41,10)
In allem Gottes Spur

📍 Veranstaltungsort: Gangolfsaal am Bonner Münster, Gangolfstr. 14, 53111 Bonn.

Die Workshops können unabhängig voneinander besucht werden. Info und Anmeldung: hier klicken, oder über das Pastoralbüro, pastoralbuero@bonner-muenster.de, Tel. 0228 98588-10

Quelle https://www.kath-bonn.de/detail/Workshops-zu-gelebter-Spiritualitaet-2026.06.27


Gemeinsam stark durch soziale Verbundenheit

Gerade in Veränderungsphasen spüren wir, wie wichtig soziale Verbundenheit für uns ist. Der Übergang in den Ruhestand, der Verlust eines wichtigen Menschen oder  eine gesundheitliche Herausforderung – all das lässt sich mit Unterstützung anderer Menschen leichter bestehen. Verbindungen zu knüpfen und zu pflegen, bedeutet  Lebensqualität und beugt Einsamkeitsgefühlen vor. Mit humorvoller Experimentierfreude können die Teilnehmenden in diesem Seminar kleine Tipps und  Werkzeuge ausprobieren, die es erleichtern, mit Menschen in Kontakt zu kommen und verbunden zu bleiben. Schwerpunkte der drei praxisorientierten Abende sind Small Talk, aktives Zuhören und das Wahrnehmen von Bedürfnissen und Emotionen im zwischenmenschlichen Miteinander. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt!

📆 Do. 11.06.2026 – Do. 25.06.2026 | 3 Termine | 17.30 – 19.00 Uhr | 6 Unterrichtsstunden
🎙️ Referent/in: Dr. Christina Pfestroff
📍 Kita St. PeterAm Ehrenmal 153127 Bonn
🎟️ Gebühr auf Anfrage
Anmeldung bei Johanna Gerken per E-Mail oder per Telefon
Einzeltermine
Datum Zeitraum Ort/Raum
Do., 11.06.2026 17:30 – 19:00 Uhr
Do., 18.06.2026 17:30 – 19:00 Uhr
Do., 25.06.2026 17:30 – 19:00 Uhr

Informationen über: https://www.bildungswerk-ev.de/bildungsforum-bonn/einsamkeit


Zusammen geht was: Ein Fest für alle!

Kontakte, Spaß und Gelegenheit zum Austausch – ein Nachmittag zum Wohlfühlen, Kennenlernen
und einfach gemeinsam Feiern.

📍 Haus Mondial

ohne Anmeldung


»Eine neue Liebe!? – Wenn KI zum Beziehungspartner wird« Infoabend für Eltern

Eine neue Liebe!? – Wenn KI zum Beziehungspartner wird | Infoabend für Eltern: Digitale Intimität, Einsamkeit und jugendliche Lebenswelten

Digitale Medien prägen das Aufwachsen heutiger Jugendlicher maßgeblich – das gilt nicht nur für Schule, Freizeit oder Kommunikation, sondern zunehmend auch für emotionale Beziehungen. Künstliche Intelligenz, wie etwa Chatbots oder virtuelle Avatare, wird von Jugendlichen zunehmend als Gesprächspartner genutzt. Besonders populär ist die App Replika, die emotionale Nähe, romantische Zuwendung und sogar intime Beziehungserfahrungen ermöglicht – ganz ohne reales Gegenüber. Aktuelle Studien zeigen gleichzeitig auf, dass sich viele Kinder und Jugendliche alleine oder einsam fühlen.

Was auf den ersten Blick wie eine harmlose Spielerei wirkt, kann tiefgreifende Wirkungen entfalten: Für Jugendliche in der Phase der Identitätsfindung bieten solche KI-gestützten Gespräche Orientierung, Bestätigung und emotionale Sicherheit. Gleichzeitig werfen diese Entwicklungen zentrale Fragen auf:

Was passiert, wenn sich Jugendliche eher einem Chatbot als einem Menschen anvertrauen? Wie verändert sich unser Verständnis von Beziehung, Intimität und Freundschaft? Und wie können Eltern auf diese neuen Formen digitaler Verbundenheit reagieren, ohne abzuwerten oder zu verunsichern?

Der Infoabend bietet einen medienpädagogischen Impuls zu aktuellen KI-Trends im Alltag junger Menschen – basierend auf einem realen Selbstversuch mit der App Replika. Es geht um Chancen, Risiken und die gesellschaftliche Relevanz dieser neuen digitalen Nähe.

Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen und gemeinsam erörtern, wie ein verantwortungsvoller, wertschätzender und begleitender Umgang mit solchen Technologien in der Familie aussehen kann.

📍 Online

Infos und Anmeldung: https://www.bildungswerk-ev.de/bildungsforum-bonn/einsamkeit


Hörspiel-Workshop für Senioren

Ein eigenes Hörspiel produzieren – das ist hier möglich!

Für eine gelungene und lebendige Geschichte braucht es gute Ideen und eine schlüssige Kurzgeschichte. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Krimi, eine Romanze oder eine Fantasiegeschichte handelt. Die einzelnen Elemente des Hörspiels wie Geräusche, Musik und Texte werden mit Aufnahmegerät und Mikrofon aufgenommen und anschließend digital zusammengestellt und bearbeitet. So entsteht gemeinsam ein fertiges Produkt, das mit nach Hause genommen werden kann!

📆 Fr. 08.05.2026 – So. 10.05.2026 | 3x | 10.00 – 16.00 Uhr | 24 Unterrichtsstunden
🎙️ Referent/in – Said Suma
📍 Raum 1.3Lennéstraße 553113 Bonn
🎟️ Gebühr – 50,00 €

Infos und Anmeldung: https://www.bildungswerk-ev.de/bildungsforum-bonn/einsamkeit


»Gemeinsam schweigend unterwegs« Spirituelle Tageswanderung

Ruhe finden – Kraft schöpfen – sich freuen an der Vielfalt der Schöpfung – und Impulse für den eigenen Alltag mitnehmen: darum geht’s bei diesem Angebot.

Wir wandern in einer kleinen Gruppe durch das Siebengebirge und wollen das bewusst schweigend tun, um achtsamer sein zu können – mit uns selbst und für das, was uns umgibt und begegnet. Kurze (Text-) Impulse unterbrechen das Schweigen und wollen „Nahrung“ geben für den Weg an diesem Tag und darüber hinaus. Zwischendurch und zum Abschluss wird Gelegenheit für einen kurzen Austausch sein.

Bitte mitbringen: festes Schuhwerk und wettergemäße Kleidung; ein leichtes Picknick und ausreichend zu trinken; Kondition für knapp 10 km mit manchem (nicht zu schweren) Anstieg; Lust auf Frischluft, Landschaft und sich selbst. 🎙️ Referent: Michael Steiner

🎟️ Teilnahmebeitrag: 35 bis 25 Euro (nach fairer Selbsteinschätzung)

Anmeldungen bis 17.04.2026 bitte mit Angabe über die Höhe des selbstgewählten Teilnahmebeitrags.

Eine Kooperation mit dem Geistlichen Zentrum St. Petrus.

📍 Klosterlandschaft Heisterbach, Barockes Torhaus, Heisterbachstraße, 53639 Königswinter 

Infos und Anmeldung: https://www.bildungswerk-ev.de/bildungsforum-bonn/einsamkeit


»Die Straße im Kopf« Gespräch mit Dominik Bloh

Der Bonner Katholikenrat lädt gemeinsam mit dem Katholischen Bildungsforum Bonn ein:

„Für manche klingen zwanzig Quadratmeter klein. Für mich ist es unmöglich, diesen Raum zu füllen. Ich habe einen Tisch, an dem ich schreiben kann und eine Matratze. Ich habe keinen Kleiderschrank. Alles, was ich habe, trage ich seit einem Jahrzehnt in meiner schwarzen Tasche. Ich habe eine Wohnung, aber kein Zuhause.

Ich bin kein Straßenjunge mehr. Meine Geschichte ist weitergegangen. Mit meinem Aufbruch in eine neue Wohnung kam auch der Durchbruch. Plötzlich nicht mehr Straße, sondern Spiegel-Bestsellerautor. Für mich sind Türen aufgegangen, viele in eine ganz neue Welt.

Ich kann nicht vergessen, wo ich herkomme. Ich trage Überlebensschuld mit mir. Das könnte ich sein, denke ich immer wieder, wenn ich die Menschen sehe, die immer noch auf der Straße sind. Ich dachte, ich werde keine 30 Jahre alt. Schau, was heute ist.“

In eindringlicher, markanter Sprache erzählt Dominik Bloh, wie sich sein Leben seit seinem Bestseller „Unter Palmen aus Stahl“ verändert hat. Wie schwer es ist, nach Jahren der Obdachlosigkeit wieder im „normalen“ Leben Fuß zu fassen. Wie es sich anfühlt, in zwei Welten zu leben – der Neuen als nicht mehr Obdachloser mit Dusche und Privatsphäre – und dem alten Straßenleben, das immer noch da ist, in seinem Kopf, aber auch in der harten Realität vieler tausender Menschen, die in Deutschland ohne Obdach sind.

Dominik bleibt nicht bei seiner eigenen Geschichte stehen. Er öffnet dem Leser die Augen für das Paralleluniversum, das genau vor seiner Nase existiert, aber meist nicht wahrgenommen wird. Und ganz ohne Klagen und Anprangern macht er klar, was passieren muss, um wirklich etwas zu verändern.

Bio:

Dominik Bloh, Jahrgang 1988, landete mit 16 in Hamburg auf der Straße, als seine Mutter ihn rauswarf. Er ging weiter zur Schule, machte Abitur, niemand merkte etwas. Nach fast 11 Jahren als Straßenjunge hat er heute eine kleine Wohnung in Hamburg, ist Vater geworden. Sein Buch über die Zeit auf der Straße, „Unter Palmen aus Stahl“, war ein Spiegel-Bestseller.

Bloh initiierte u.a. das Projekt »GoBanyo«, ein Duschbus für Obdachlose und erhielt für sein Engagement das Bundesverdienstkreuz. Heute berät er die Politik und wirkt am nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit mit, um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, die Wohnkrise in Deutschland zu überwinden.

Diese Veranstaltung ist gebührenfrei – um Anmeldung wird gebeten, die Plätze sind begrenzt!

📍 Katholische Familienbildungsstätte

Infos und Anmeldung: https://www.bildungswerk-ev.de/bildungsforum-bonn/einsamkeit


Abschlussfest: Allein war gestern – heute feiern wir! Xtra fröhlich • Xtra menschlich • Xtra – für Dich!

Auftakt in die bundesweite Aktionswoche »Gemeinsam aus der Einsamkeit« vom 22.–29. Juni 2026: Wir machen den Xtra‑Platz zur größten Anti‑Einsamkeits‑Zone der Stadt – laut, fröhlich, offen für alle. Zieh deine Schuhe an, schnapp dir deinen Mut und komm vorbei. Heute ist Zeit für Musik und Tanz, für Essen und Trinken, für ein Gespräch und Gottes Segen. Egal, wie du kommst – Hauptsache, du kommst.

  1. Juni 2026 | 15–18 Uhr   📍 Ort: Xtra-Platz (vor der Kreuzkirche, Kaiserplatz 1a, 53113 Bonn)

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    Bin ich depressiv oder einsam – oder beides? Was passiert denn da?

    Das Wechselspiel von Einsamkeit und negativen Emotionen bis zur Depression, und welche Rolle auch der Konsum von Suchtmitteln dabei spielen kann, wird von Dr. Jacob Zschernack, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie erläutert. Anschließend ist Raum für den Austausch.

    Der Abend ist ein sicherer Raum: wertschätzend, ohne Vorwürfe, ohne Tabus. Mit Raum für Fragen und Austausch.

    📍 Kirchenpavillon, Kaiserplatz 1a, 53113 Bonn
    https://kirchenpavillon.ekir.de/

    Zeit: Dienstag, 14.04.2026 von 19:30 bis ca. 20:30 Uhr


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    „Gemeinsam gegen einsam“

    Einmal im Monat öffnet der Kirchenpavillon für einem besonderen Stammtisch abends seine Türen: Der „Gemeinsam gegen Einsam“-Stammtisch ist eine Aktion des Kirchenpavillon und der Peer-Beratung in der KoKoBe Bonn Rhein-Sieg, in Kooperation mit der Lebenshilfe Bonn. Eingeladen sind ab 19 Uhr alle, die Lust haben neue Menschen kennenzulernen, egal ob mit oder ohne Behinderung. In großer Runde kann gemeinsam geplant und überlegt werden, was Bonn bietet, was wir vermissen und was wir neu planen wollen.

    Kontakt & Anmeldung: Dr. Anna Miebach-Berkes, miebach-berkes@kokobe-bonn-rheinsieg.de

    Termine 1/2026: 19.3. | 9.4. | 7.5. | 11.6. | 9.7 | immer donnerstags, 19-21 Uhr

    📍 Kirchenpavillon, Kaiserplatz 1a, 53113 Bonn
    https://kirchenpavillon.ekir.de/

    Eine Kooperation des Evangelischen Kirchenpavillons mit der Lebenshilfe Bonn/ Peer-Beratung in der KoKoBe Bonn Rhein-Sieg


    Podium im Bonner Münster

    HIER Kostenfreies Ticket sichern

    Das Stadtdekanat Bonn veranstaltet zusammen mit dem Katholischen Bildungsforum, der Caritas Bonn, der Katholischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, dem Katholikenrat, der Diakonie, dem Evangelischen Forum Bonn und der Telefon-Seelsorge am 5. März 2026 das

    Podium im Bonner Münster »Einsamkeit – (k)ein Tabu«

    Zum Hintergrund:
    Einsamkeit ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit, die sich nicht auf eine Personengruppe beschränkt, sondern jeden, unabhängig von Alter, sozialer Schicht und Gruppenzugehörigkeit treffen kann. Was der eine als wohltuendes Alleinsein (positive Isolation) empfindet, kann für den anderen quälende Einsamkeit bedeuten. Es gibt keine feste medizinische Definition oder einen objektiven Gradmesser für Einsamkeit. Das Gefühl ist unabhängig von der tatsächlichen Anzahl der Menschen um einen herum. Oftmals ist Einsamkeit mit Scham behaftet, weshalb Betroffene selten offen darüber sprechen.

    Wir bringen das Thema mit Experten in die Öffentlichkeit.

    Das Podium im Bonner Münster ist der Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema Einsamkeit, die mit allen Kooperationspartnern in den kommenden Monaten umgesetzt werden.

    Moderator Martin Mölder erwartet folgende Podiumsgäste:

    • Dr. Aike Horstmann
      Lehrstuhl Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation, Universität Duisburg-Essen
    • Ursula Dannhäuser
      Diplom-Psychologin, Leiterin der Kath. Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen
    • Msgr. Prof. Dr. Peter Schallenberg
      Lehrstuhl Moraltheologie, Katholisch-theologische Fakultät Paderborn, christlicher Sozialwissenschaftler
    • Pfarrer Dirk Baumhof
      Psychiatrieseelsorger, LVR-Klinik Bonn
    • Prof. Dr. Kai-Uwe Kühn
      Chefarzt der Gerontopsychiatrie und Psychotherapie, LVR-Klinik Bonn

    Der Einlass erfolgt über die Gerhard-von-Are-Straße / Eingang Kreuzgang.

    Einsamkeit – (k)ein Tabu – Donnerstag 05.03.26, 19:30