Anlässlich des 800. Todesjahres von Franz von Assisi lädt ein ökumenischer Gesprächsabend dazu ein, sich mit seinem Leben, seinem Glauben und seiner bis heute wirkenden Botschaft auseinanderzusetzen.
Unter dem Leitgedanken „Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens“ geben die Mitwirkenden Impulse und kommen miteinander und mit den Teilnehmenden ins Gespräch. Im Mittelpunkt steht Franz von Assisi als eine der prägenden Gestalten der christlichen Tradition und die Frage, welche Bedeutung seine Gedanken heute haben können.
Mitwirkende:
Juniorprofessor Stefan Walser OFM
Pfarrerin Ulrike Veermann
Pfarrer Erik Nestler
Karin Dierkes, Katholisches Bildungsforum Bonn
Datum: Mittwoch, 14. Oktober 2026
Uhrzeit: 19:30–21:30 Uhr
Ort: Lutherkirche, Reuterstraße 11, Bonn
Format: Impulsreferate und Gespräch
„Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens“: Ökumenischen Gesprächsabend zu Franz von Assisi am 14. Oktober in der Lutherkirche – Lutherkirchengemeinde Bonn
Veranstalter: Arbeitskreis Ökumene der Katholischen Pfarrgemeinschaft Bonn-Melbtal, Evangelische Lutherkirchengemeinde und Katholisches Bildungsforum Bonn
In unserer modernen Leistungsgesellschaft werden Schwäche und Tod oft ausgeblendet. Die Kunst vergangener Epochen zeigt dagegen, dass der Tod zum Leben ganz selbstverständlich dazugehörte. Ein Bestseller des Spätmittelalters lehrte „die Kunst zu sterben“. Auf den Theaterbühnen und in frühen Holzschnitten tanzte der Tod mit Jedermann. Ein barockes Vanitas-Stillleben mit Totenschädel hing im Schlafzimmer, ein wächsernes „Tödtlein“, eine „schöne Leiche“ stand auf der Anrichte. Den Tod verlor man nie aus dem Auge.
Der Vortrag zeigt die vielgestaltigen Facetten des Todes im Wechsel der Jahrhunderte und im Spiegel der Kunst. Programmheft
Referentin: Dr. Susanne Blöcker
Einleitung: Pfr. Daniel Post
Datum: Mittwoch, 25. November 2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr, Ende gegen 16:15 Uhr
Ort: Gemeindezentrum Erlöserkirche, Friedrichallee 20, 53177 Bonn
Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu Rückfragen und Nachgespräch sowie zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken.
🎟️ Teilnahme kostenfrei – Spenden willkommen
https://www.erloeser-kirchengemeinde.de
info@erloeser-kirchengemeinde.de
Es war einer der spektakulärsten Kriminalfälle der DDR: 1979 werden fünf Gemälde alter Meister, darunter Werke von Hans Holbein d. Ä., Frans Hals und Anthonis van Dyck, aus dem Museum Schloss Friedenstein in Gotha gestohlen. Fast 40 Jahre galten sie als verschollen – auch die Stasi konnte den Fall nicht aufklären. Doch im Dezember 2018 gab es die erstaunliche Nachricht: Die verlorenen Bilder sind wieder da!
Eine Erbengemeinschaft hatte die Kunstwerke schon im Sommer 2018 der Stadt Gotha zum Kauf angeboten. Ein Meisterstück der Geheimdiplomatie brachte den Durchbruch: 2020 kehrten die fünf Ölbilder, darunter auch ein Werk, das inzwischen Rembrandt van Rijn zugeschrieben wird, zurück in die Obhut des Schlosses Friedenstein, wo sie seitdem öffentlich ausgestellt sind.
Der Vortrag veranschaulicht, dass Kunstgeschichte manchmal auch Kriminalgeschichte sein kann.
🎙️ Referentin Dr. Angelika Schmid
Datum: Mittwoch, 28. Oktober 2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Ort: Gemeindezentrum Erlöserkirche
Reihe: Forum
https://www.erloeser-kirchengemeinde.de
info@erloeser-kirchengemeinde.de
Wo komme ich her? Wohin geht die Reise? Und wer bin ich? Gemeinsam werden die Stationen des eigenen Lebens betrachtet, Probleme eingeordnet und „biografische Schätze“ gehoben.
Leben bedeutet Wandel und Veränderung. Abschied und Neuanfang gehören in jeder Lebensphase dazu. Gleichzeitig sehnen wir uns nach Beständigkeit und Halt. Wie gehen wir mit dieser Ambivalenz um? Wo finden wir Kraftquellen und was gibt unserem Leben Sinn?
An den Gesprächsabenden beschäftigen sich die Teilnehmenden mit dem Modell „Mein Lebenshaus und seine Räume“, arbeiten mit biografischen Bildkarten und nutzen kreative Übungen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Zeiten der Stille dienen der persönlichen Reflexion.
Die drei Abende bilden eine Reihe, können aber auch einzeln besucht werden.
Leitung
Ulla Pfeffermann-Fincke ist Orthoptistin und ausgebildet in Biblisch-therapeutischer Seelsorge (BTS) und im Enneagrammlehren (EMT e. V.). Sie hat zahlreiche Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung geleitet sowie Einkehrtage und Seminare gestaltet. Aus dieser Arbeit sind drei Bücher zu unterschiedlichen Lebensthemen entstanden.
Die drei Einzeltermine
1. Termin: Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19:00 Uhr
2. Termin: Mittwoch, 4. November 2026, 19:00 Uhr
3. Termin: Mittwoch, 11. November 2026, 19:00 Uhr
📍 Ort für alle Termine: Christuskirche
🎟️ Eintritt: frei
Veranstalter: Evangelische Thomas-Kirchengemeinde Bad Godesberg
Wie steht es um die Zukunft der Europäischen Union und welche Perspektiven gibt es für ein demokratisches Europa?
In ihrem Vortrag setzt sich die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Prof. Dr. Ulrike Guérot kritisch mit dem gegenwärtigen Zustand der Europäischen Union auseinander. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach demokratischer Mitbestimmung, politischen Entscheidungsstrukturen und der Rolle der Bürger*innen sowie aktuelle Entwicklungen in der europäischen Sicherheits- und Friedenspolitik.
Guérot vertritt die Position, dass grundlegende Veränderungen der europäischen politischen Strukturen notwendig seien, und stellt ihre Vorstellungen für ein anderes Europa und eine europäische Demokratie zur Diskussion.
Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit, die vorgestellten Thesen und mögliche Alternativen zum gegenwärtigen institutionellen System der Europäischen Union gemeinsam mit der Referentin zu diskutieren.
Mitwirkende
Prof. Dr. Ulrike Guérot
Politikwissenschaftlerin und Publizistin
Grußwort: Christian Leye
Stellvertretender Bundesvorsitzender des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW)
Veranstaltungsdaten
Datum: Mittwoch, 7. Oktober 2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort:
Aula des Friedrich-Ebert-Gymnasiums
Ollenhauerstraße 5
53113 Bonn
Teilnahme: kostenfrei
BSW-Bonn: Neue Politik für Vernunft und Gerechtigkeit
Was ist Wahrheit – und wie verhalten sich Religion und Wahrheit zueinander?
Bei einem weiteren Gesprächsabend der Reihe „Wine and Wisdom – Mit Gott an der Bar“ geht es diesmal um das Thema „Wahrheit“. In gewohnt lockerer Atmosphäre führen Ann-Kathrin Armbruster und Katharina Opalka bei Getränken und Snacks durch das Gespräch mit Prof. Dr. Dietrich Korsch.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach dem Verhältnis von Religion und Wahrheit, nach religiösen Wahrheiten und den Wahrheitsansprüchen von Religionen. Der Abend lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam über die Frage nach Wahrheit nachzudenken.
Die Veranstaltung ist Teil des Forums „Wahrheit“ der TRA 4 der Universität Bonn, das vom 8. bis 10. Oktober 2026 stattfindet.
Referent: Prof. Dr. Dietrich Korsch
Moderation: Ann-Kathrin Armbruster und Katharina Opalka
📆 Donnerstag, 8. Oktober 2026 | 19:00 Uhr
📍 Evangelischer Kirchenpavillon Bonn, Kaiserplatz 1a, 53113 Bonn
🎟️ Eintritt frei
Eine Veranstaltung im Rahmen des Forums „Wahrheit“ der TRA 4 der Universität Bonn.
Geschichten vom Glück, vom Schmerz und vom Weitergehen
Wie finden wir unseren Weg in einer immer komplexeren Welt? Wie gehen Menschen mit Krisen, Herausforderungen und inneren Konflikten um?
Mit feinem Gespür für menschliche Tiefen und psychologische Hintergründe führt der Bonner Psychotherapeut Achim E. Tobias seine Zuhörer auf eine Reise durch das Innenleben des Menschseins. Ohne Fachjargon, aber mit großer Weisheit und erzählerischer Leichtigkeit verbindet er psychologische Einsichten mit literarischer Erzählkunst.
Sein gleichnamiges Buch versammelt erzählerische Miniaturen – Geschichten, Skizzen und Beobachtungen -, die berühren, inspirieren und zum Nachdenken anregen.
🎙️ Moderation: Sabine Just, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
📆 Freitag, 02.10.2026, 19.00 Uhr
📍 Thomaskirche, Herzogsfreudenweg 44, 53125 Bonn
Plakat zur Veranstaltung
Zu ausgewählten Terminen laden wir Sie in die Evangelische Markuskirche Hemmerich ein. Die gemeinsame Vortragsreihe des Evangelischen Forums Bonn und der Ev. Kirchengemeinde Vorgebirge bringt Themen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur näher – mit klugen Impulsen und spannenden Perspektiven.
Wir freuen uns auf anregende Abende – nehmen Sie sich Zeit für Bildung und bringen Sie gern Freundinnen, Nachbarinnen oder Kolleg*innen mit!
🎟️ Eintritt frei – Anmeldung erbeten unter evelyn.geupel@t-online.de
Daoud Nassar, oft „palästinensischer Gandhi“ genannt, lebt und arbeitet ganz in der Nähe der Bergpredigt Jesu als Christ und Friedensaktivist in der Nähe von Bethlehem.
Seit über 30 Jahren wehrt er sich gewaltlos gegen die Enteignung seines Landes, das von fünf illegalen israelischen Siedlungen bedrängt wird. Sein Friedensprojekt „Tent of Nations“ wird von Tausenden aus der ganzen Welt besucht und hat bereits einige Friedenspreise erhalten.
Sein Credo: „Niemand kann uns zum Hass zwingen. Wir weigern uns, Feinde zu sein. Wir bauen Brücken: zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Religionen, zwischen Natur und Mensch.“
Es ist ein Kampf David (Arabisch Daoud) gegen Goliath, aber ohne Steinschleuder.
Im Vortrag und anschließenden Gespräch berichtet Daoud Nassar über seine Arbeit, sein Friedensprojekt und seinen gewaltlosen Einsatz für Verständigung und Begegnung.
Referent: Daoud Nassar, Friedensaktivist und Gründer des Friedensprojekts „Tent of Nations“
Datum: Donnerstag, 17. September 2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Johanneskirche, Bonn
Weitere Informationen zum Friedensprojekt: www.tentofnations.org
Hans-Georg Kercher, Prädikant (Arbeitskreis Palästina-Israel der Johannes-Kirchengemeinde)
„Lust auf gute Gespräche zu aktuellen Themen – aber es fehlt der richtige Gesprächspartner oder der Einstieg ins Thema?
Dann ist das Diskutierma(h)l genau das Richtige für Sie! An ausgewählten Terminen um 18:30 Uhr laden wir, der Lehrstuhl für (Sozial-)Ethik der Uni Bonn gemeinsam mit dem Evangelischen Forum zum offenen Austausch in den Kirchenpavillon in Bonn ein.
Nach einem kurzen Impuls starten wir bei einem kleinen Snack in lebendige Diskussionen – offen, ungezwungen und auf Augenhöhe. Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten kommen hier zusammen: Studierende, Wissenschaftler*innen, zivilgesellschaftliche Engagierte, politisch Interessierte und solche, die einfach gerne mitdenken und mitreden.
Das Diskutier Ma(h)l ist ein Ort für Begegnung, Denkanstöße und neue Perspektiven – seien Sie dabei!“ • Zielgruppe: Studierende | Wissenschaftler*innen | Alle Interessierten
🎟️ Anmeldung über unser Formular ❗Diese Veranstaltung beinhaltet einen vegetarischen Abendimbiss.
Eine Anmeldung hilft uns bei der Planung – ohne Anmeldung kann die Verpflegung nicht garantiert werden!
„Lies nur, lies nur. Du wirst wohl immer etwas finden, was Du zuvor nicht gewusst hast.“ (Martin Luther)
„Lesen am Vormittag“ gibt es seit Oktober 2006 einmal im Monat in der Bücherei an der Christuskirche.
Man braucht nichts vorzubereiten, man kann einfach kommen.
Elke Volz wählt Bücher aus der deutschsprachigen Literatur: Im Vorlesen werden die Erzählungen, Novellen, Romane zu einem berührenden, spannenden Erlebnis.
Sie finden die Termine auch im Programm des Hauses der Familie.
„Lies nur, lies nur. Du wirst wohl immer etwas finden, was Du zuvor nicht gewusst hast.“ (Martin Luther)
„Lesen am Vormittag“ gibt es seit Oktober 2006 einmal im Monat in der Bücherei an der Christuskirche.
Man braucht nichts vorzubereiten, man kann einfach kommen.
Elke Volz wählt Bücher aus der deutschsprachigen Literatur: Im Vorlesen werden die Erzählungen, Novellen, Romane zu einem berührenden, spannenden Erlebnis.
Sie finden die Termine auch im Programm des Hauses der Familie.
„Lies nur, lies nur. Du wirst wohl immer etwas finden, was Du zuvor nicht gewusst hast.“ (Martin Luther)
„Lesen am Vormittag“ gibt es seit Oktober 2006 einmal im Monat in der Bücherei an der Christuskirche.
Man braucht nichts vorzubereiten, man kann einfach kommen.
Elke Volz wählt Bücher aus der deutschsprachigen Literatur: Im Vorlesen werden die Erzählungen, Novellen, Romane zu einem berührenden, spannenden Erlebnis.
Sie finden die Termine auch im Programm des Hauses der Familie.
„Lies nur, lies nur. Du wirst wohl immer etwas finden, was Du zuvor nicht gewusst hast.“ (Martin Luther)
„Lesen am Vormittag“ gibt es seit Oktober 2006 einmal im Monat in der Bücherei an der Christuskirche.
Man braucht nichts vorzubereiten, man kann einfach kommen.
Elke Volz wählt Bücher aus der deutschsprachigen Literatur: Im Vorlesen werden die Erzählungen, Novellen, Romane zu einem berührenden, spannenden Erlebnis.
Sie finden die Termine auch im Programm des Hauses der Familie.
Das „Wehrdienstmodernisierungsgesetz“ brachte uns 2026 den Wiedereinstieg in die militärische Zwangsverpflichtung der Deutschen, wie wir sie aus vergangenen Zeiten kennen – und die wir für überwunden hielten. Im ersten Schritt soll alles noch freiwillig sein, aber stimmt das? Was kommt 2027 als nächster Schritt? Und was können wir gegen diese Vereinnahmung tun?
Der Informations- und Diskussionsabend lädt dazu ein, sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren, unterschiedliche Positionen kennenzulernen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
Veranstalter: Veranstalter: DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg, bonn-rhein-sieg@dfg-vk.de in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Bonn
Bonner Friedenstage 2026 – Programm
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung ⬇️
„Lies nur, lies nur. Du wirst wohl immer etwas finden, was Du zuvor nicht gewusst hast.“ (Martin Luther)
„Lesen am Vormittag“ gibt es seit Oktober 2006 einmal im Monat in der Bücherei an der Christuskirche.
Man braucht nichts vorzubereiten, man kann einfach kommen.
Elke Volz wählt Bücher aus der deutschsprachigen Literatur: Im Vorlesen werden die Erzählungen, Novellen, Romane zu einem berührenden, spannenden Erlebnis.
Sie finden die Termine auch im Programm des Hauses der Familie.
Das Pilgern zu besonderen Orten ist von jeher Teil aller Kulturen und großen Religionsgemeinschaften.
Einer dieser Orte ist der heilige Berg Athos in Griechenland. Hier wird mit einer weit über 1000-jährigen Geschichte die Tradition des christlich-orthodoxen Glaubens bewahrt. Abgeschieden und isoliert auf der östlichen Chalkidiki-Halbinsel gelegen, ist Frauen der Besuch seit Jahrhunderten noch immer verwehrt.
Wie erlebt Mann/man heute Mythos, Sehnsucht und Wirklichkeit am Athos, dem heiligen Berg? Darüber berichten in einem Multimediavortrag Dr. Georg Schwikart als Theologe und Dr.Klaus Vedder aus der weltlichen Perspektive des Laien.
🎙️ Referenten:
Dr. theol. Georg Schwikart, Pfarrer der Ev.Kirchengemeinde im Bonner Westen
Dr. med. Klaus Vedder, Mitglied der Fotogruppe Hardtberg
Moderation: Barbara Kliesch
Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Evangelischen Forum Bonn und der Kirchengemeinde Hardtberg, moderiert & organisiert von Barbara Kliesch.
Mit Themen wie Demokratie, Umwelt, Frieden, Stadtentwicklung und gesellschaftlichem Zusammenhalt greift die Reihe aktuelle Herausforderungen auf und lädt zum Mitdenken ein. Regelmäßig sind Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Medien und Literatur zu Gast – mit klugen Impulsen und spannenden Perspektiven.
▶️ Alle Termine auf einen Blick
🎟️ Eintritt frei – Für den Umtrunk im Anschluss, werden Spenden für Getränke angenommen
„Lies nur, lies nur. Du wirst wohl immer etwas finden, was Du zuvor nicht gewusst hast.“ (Martin Luther)
„Lesen am Vormittag“ gibt es seit Oktober 2006 einmal im Monat in der Bücherei an der Christuskirche.
Man braucht nichts vorzubereiten, man kann einfach kommen.
Elke Volz wählt Bücher aus der deutschsprachigen Literatur: Im Vorlesen werden die Erzählungen, Novellen, Romane zu einem berührenden, spannenden Erlebnis.
Sie finden die Termine auch im Programm des Hauses der Familie.
Der Maler, Zeichner und Graphiker Emil Nolde (1867–1956), geboren als Hans Emil Hansen in Nolde (Nordschleswig), war einer der eigenständigsten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Tod jährt sich 2026 zum 70. Mal.
Nach impressionistischen Anfängen entwickelte er sich unter dem Einfluss der Kunst von Vincent van Gogh und Edvard Munch zu einem der Hauptvertreter des Expressionismus. Die Themen seiner farbintensiven Bilder reichen von Szenen aus dem Großstadtleben über Stillleben und Figurenbilder bis zu Landschaften, unter denen seine Meer-Bilder eine besondere Qualität und Intensität erzielen.
Unter dem Motto „Emil Nolde. Welt und Heimat“ bot eine von der Nolde-Stiftung Seebüll und dem Museum Würth 2 in Künzelsau organisierte Ausstellung vom 07.04. bis 28.09.2025 grundlegende Einblicke in die vielfältige Motivwelt und die unterschiedlichen Schaffensphasen des Künstlers. Eine Auswahl der dort gezeigten Werke wird im Vortrag vorgestellt. Leben und Werk Noldes werden dabei ebenso thematisiert wie seine verstörende politische Gesinnung und sein Eintreten für eine nordische Kunst in der NS-Zeit.
Referentin: Dr. Angelika Schmid
Ort: Gemeindezentrum Erlöserkirche, Bonn-Bad Godesberg
Datum: Donnerstag, 02.07.2026
Uhrzeit: 15.00 Uhr
🎟️ kostenfrei
https://www.erloeser-kirchengemeinde.de
info@erloeser-kirchengemeinde.de
Wie Kunst unsere Wahrnehmung von Wahrheit und Wirklichkeit prägt
In Zeiten von KI und Fake News schwindet unser Vertrauen in die Wahrheit von Bildern. Doch wie steht es um historische Kunstwerke? Oft sehen wir nicht, was sich hinter ihnen verbirgt: versteckte Botschaften, religiöse Deutungen und ein völlig anderer Blick auf Wirklichkeit.
Die Kuratorin der Ausstellung im Arp Museum, Dr. Susanne Blöcker, stellt in diesem Bildvortrag die Ausstellung „Wirklich – Kunst und Realität 1400 bis 1900“ vor. 71 faszinierende Kunstwerke – Gemälde, Skulpturen, Miniaturen und Fotografien – zeigen, wie sich unsere Vorstellungen von Wahrheit, Realität und Bildwirklichkeit über die Jahrhunderte verändert haben.
Von spirituellen Glaubensinhalten des Mittelalters bis zum Realismus des 19. Jahrhunderts eröffnet der Vortrag spannende Perspektiven auf Kunst, Wahrnehmung und gesellschaftliche Deutungsmuster.
🎙️ Referentin: Dr. Susanne Blöcker, Kuratorin der Ausstellung im Arp Museum
Ort: Gemeindezentrum Erlöserkirche, Bonn-Bad Godesberg
Datum: Donnerstag, 18.06.2026
Uhrzeit: 15.00 Uhr, anschließend Kaffeetrinken
🎟️ kostenfrei
Hinweis: Bitte vormerken: Am 26.08. folgt eine kunstgeschichtliche und theologische (Dialog-)Führung zur Ausstellung im Arp Museum.
https://www.erloeser-kirchengemeinde.de
info@erloeser-kirchengemeinde.de
„Lies nur, lies nur. Du wirst wohl immer etwas finden, was Du zuvor nicht gewusst hast.“ (Martin Luther)
„Lesen am Vormittag“ gibt es seit Oktober 2006 einmal im Monat in der Bücherei an der Christuskirche.
Man braucht nichts vorzubereiten, man kann einfach kommen.
Elke Volz wählt Bücher aus der deutschsprachigen Literatur: Im Vorlesen werden die Erzählungen, Novellen, Romane zu einem berührenden, spannenden Erlebnis.
Sie finden die Termine auch im Programm des Hauses der Familie.
Das Fischerdorf Étretat am Ärmelkanal in der Normandie entwickelte sich um 1850 zu einem beliebten Seebad und Urlaubsort des Pariser Bürgertums. Zu gleich wurde es wegen seiner charakteristischen, imposanten Klippenlandschaft auch ein begehrter Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle. Die kunsthistorisch bedeutenden Wellen-Gemälde des Realisten Gustave Courbet entstanden hier, wo sich der Komponist Jacques Offenbach eine imposante Villa bauen ließ und es dem Schriftsteller Guyde Maupassant erfolgreich gelang, Étretat zu einem literarischen Sehnsuchtsort zu erheben.
Die nachhaltigste Wirkung hatte die einzigartige Steilküste mit ihren drei Felsentoren, der Porte dʼAmont, der Porte dʼAval und der Manneporte, aber auf den Maler Claude Monet, der intensiv
vor Ort malte. Erstmals schuf der Hauptvertreter des Impressionismus unter den sich permanent verändernden Licht- und Wetterverhältnissen malerische Motivreihen, die sich schließlich zu
einem seiner Markenzeichen entwickeln sollten. Bei sechs Aufenthalten von 1868 bis 1916 schuf er etwa 80 Gemälde mit Motiven der Alabasterküste.
Welchen nachhaltigen Einfluss dieser Normandie-Ort auf die Malerei der Moderne hatte und wie der Mythos Étretat bis heute – auch im Negativen – nach wirkt, veranschaulicht vom 19. März bis 5. Juli 2026 die Ausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ im Städel Museum Frankfurt, die auch Werke von Eugène Boudin, Georges Braques, Henri Matisse, Félix Valloton
und vielen anderen zeigt.
🎙️ Vortrag mit Dr. Angelika Schmidt
Im Anschluss können wir bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Bild: pixabay free by mitchkoff
https://www.erloeser-kirchengemeinde.de
info@erloeser-kirchengemeinde.de
Vom 13. März bis zum 9. August 2026 lädt die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik dazu ein, in die faszinierende Welt des Amazonasgebietes mit seinen hunderten von indigenen
Völkern einzutauchen. Das Gebiet des Amazonasbeckens ist etwa 6,7 Millionen Quadratkilometer groß und erstreckt sich über neun Länder Südamerikas. Das Areal, zu dem der größte
tropische Regenwald der Welt gehört, ist damit zwanzigmal so groß wie die Bundesrepublik. Unter dem Titel „Amazônia. Indigene Welten“ stellt die Schaudie Vielfalt und Komplexität dieser Region und der dort lebenden Ethnien vor und entwirft einen respektvollen, angemessenen Blick auf sie.
Die Präsentation umfasst etwa 400 Werke, darunter ethnologische Objekte und künstlerische Positionen. Sie wurde erdacht und kuratiert von dem Anthropologen Leandro Varison vom “Muséedu quai Branly – Jacques Chirac” und dem Künstler und Designer Denilson Baniwa, der als Aktivist zugleich für die Rechte der indigenen Bevölkerung Brasiliens eintritt. Zentralen Raum werden Kultur & Musik 30 dabei Konzepte und Themenstellungen zum Amazonas als Naturraum, als Lebensraum, als Mythos und als zentraler Bezugspunkt für globale Umweltpolitik
einnehmen.
Der Beginn der 90-minütigen Führung unter Leitung von Dr. Angelika Schmid ist um 11 Uhr.
📍 Wir treffen uns bereits um 10.30 Uhr im Foyer der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik, Helmut-Kohl Allee 4, 53113 Bonn.
🎟️ Kosten: 20,– € für Eintritt und Führung. Eine Anmeldung im Gemeindebüro ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl erforderlich

Foto: Corinna Bärhausen
Um Anmeldung im Gemeindebüro wird gebeten.
Erlöser-Kirchengemeinde – Erlöser-Kirchengemeinde Bad Godesberg
Heute: Dichterin Ingeborg Bachmann zum 100. Geburtstag.
Referentin: Dagmar Gruß
Ingeborg Bachmann, deren 100. Geburtstag die literarisch Interessierten am 25. Juni 2026 feiern werden, gilt vielen als ‚Diva der Dichtkunst‘ und als ‚Paradigma weiblichen Schreibens‘. Sie setzte nicht nur schillernde Gedichte und unbeschreibliche Hörspiele in die Welt, sondern auch den Roman Malina. In jüngster Zeit wurden die 250 Briefe an Max Frisch veröffentlicht und ein Museum in ihrem Elternhaus in Klagenfurt eröffnet. Leider starb sie 47jährig 1973 an ihrer Tabletten- und Alkoholsucht in Rom. Bedeutende Literaturpreise wurden ihr zuerkannt, seit 1977 auch der renommierte Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen.
Wahrlich … Einen einzigen Satz haltbar zu machen,
auszuhalten in dem Bimbam von Worten.
Es schreibt diesen Satz keiner,
der nicht unterschreibt.
Mittwoch, 13.05.2026, 15.00 Uhr, Gemeindehaus an der Johanniskirche, Bahnhofstraße 63, Bonn-Duisdorf
Plakat zu Thema & Torte im April
📍 Ort: Gemeindehaus der Ev. Johanniskirchengemeinde Bonn-Duisdorf
Ein Bibelkreis mit Impuls, Gespräch und Kuchen jeden 2. Mittwoch im Monat um 15 Uhr
In entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Torte laden wir ein zu geistlichen Impulsen, inspirierenden Gesprächen und gemeinsamen Nachdenken über Lebens- und Glaubensfragen. Die Themen sind vielfältig – von theologischen Persönlichkeiten über kreative Zugänge zur Bibel bis hin zu Literatur und Lebenskunst.
Kontakt:
Dagmar Gruß – Pfarrerin der Ev. Johanniskirchengemeinde Bonn-Duisdorf
📍 Bahnhofstraße 65, 53123 Bonn
📧 d.gruss@bonn-evangelisch.de
🌐 www.johanniskirche.de
📞 0163 / 3815916